Demokratie leben. Schule partizipativ gestalten.

Dass junge Menschen in der Schule demokratische Kultur (er-)leben, ist die Voraussetzung für ein aktives demokratisches Engagement auch über die Schule hinaus.

Schüler:innen sitzen im Klassenrat im Kreis und besprechen ihre Anliegen

Wofür wir stehen

Schule als Ort zur Aneignung einer demokratischen Kultur – was utopisch klingen mag, beginnt an immer mehr Schulen zu wachsen, z.B. durch regelmäßige Klassenräte, in denen die Schüler*innen ihre eigenen Anliegen möglichst selbstorganisiert klären.

Wo können junge Menschen eine demokratische Kultur besser lernen als in ihrer täglichen Lebenswelt Schule – vorausgesetzt, die erwachsenen Schulangehörigen von Schulleitung über Lehrende, Nichtlehrpersonal bis zum Schulwart machen sich gemeinsam in einem Schulentwicklungsprozess auf diesen Weg – und entwickeln die entsprechende Haltung.

Wovon wir überzeugt sind: Erfahrungsorientiertes Lernen am Beispiel eigener Anliegen in der Lebenswelt Schule ist einer der wirksamsten Wege zur Aneignung demokratischer Handlungskompetenzen.

Schüler:innen und Erwachsene sitzen am Schulgang zusammen und sprechen auf Augenhöhe miteinander

Freiwilligkeit & Vertrauen

Veränderung gelingt nur, wenn sie von den Beteiligten mitgetragen wird. Wir setzen auf gemeinsame Zielklärungen und standortangepasste Umsetzung.

Partizipation von Anfang an

Lehrkräfte, Schüler:innen, Eltern, Nichtlehrpersonal und Schulleitung werden früh einbezogen. Maßnahmen werden transparent entwickelt und behutsam in den Schulalltag integriert.

Langfristige Wirkung

Eine strukturelle Verankerung der Maßnahmen über das Engagement Einzelner hinaus sichert eine nachhaltige demokratische Schulkultur. Zum Beispiel ist durch Studien nachgewiesen, dass durch mehr Beteiligung weniger Konflikte entstehen.

Wer wir sind

Der Verein Initiative Demokratiekultur ist die Basis für unsere Aktivitäten. Im Team engagieren wir uns in Schulen, in der Lehrendenfortbildung z.B. an pädagogischen Hochschulen und beratend im bildungsnahen Umfeld.

Esther Hörantner und Georg Blaha - das Team von Initiative Demokratiekultur

Esther Hörantner

Beraterin & Organisationsentwicklerin

Nach einem Masterlehrgang in Achtsamkeit (kPH Wien/NÖ) wechselte sie in die Selbstständigkeit als Organisationsentwicklerin, um direkt mit Menschen am Weg zu nachhaltiger Veränderung in Systemen zu arbeiten. Heute unterstützt sie Schulen und Bildungseinrichtungen dabei, demokratische Haltungen zu verankern und Demokratie erlebbar zu machen.

Georg Blaha

Demokratiepädagoge & Schulentwicklungsberater

Nach vielen Jahren als Lehrer war Georg Blaha bis 2023 Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Wien/NÖ (kPH) für Friedens- und Demokratiepädagogik. Heute berät er Schulen bei der Entwicklung einer demokratischen Schulkultur im Rahmen von Schulentwicklungsprozessen.

„Unser Ziel: Schulen, in denen Mitgestaltung und Mitverantwortung selbstverständlich sind – weil demokratische Kultur hier nicht nur gelehrt, sondern jeden Tag neu gelebt wird.“

Unser Angebot

Schulstandorte

Begleitung bei der Einführung der Partizipationsbausteine (z.B. Klassenrat, Schüler*innenparlament) inkl. SCHILF, Schulentwicklungsfachberatungen, Evaluierungen. Vernetzung mit gleichgesinnten Schulen.

Lehrendenbildung

Lehrveranstaltungen an pädagogischen Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen.

Bildungsberatung

Beratung von Entscheidungsträger:innen in Institutionen des Bildungsbereichs.

Entwicklungsprojekte

Facheinschlägige Projekte.

Wie wir arbeiten

Lösungswege beschreiten

Partizipation ist uns nicht nur im Ergebnis der entwickelten Maßnahmen wichtig, sondern auch auf dem gemeinsamen Weg dorthin, weil niemand den eigenen Standort besser kennt als die dort Lernenden, Lehrenden und Unterstützenden. Daraus schöpfen wir für die Adaption von Partizipationsbausteinen.

Die Aneignung einer partizipativen Haltung beginnt bei den erwachsenen Schulangehörigen, denn die Schüler*innen orientieren sich an diesem Vorbild. Dazu zählt auch die Bereitschaft aller Beteiligten, Mitverantwortung auf der Suche nach einer umfassenden Lösung zu übernehmen.

Partizipationsbausteine nutzen

Partizipation kann an vielen Stellen im Schulalltag ansetzen und jeder Schulstandort entwickelt diesbezüglich im Rahmen eines Schulentwicklungsprozesses seine eigene Schulkultur. Dennoch haben sich einige Beteiligungsformate in der Praxis vieler Schulen über die Jahre bewährt. Wir stellen diese als Partizipationsbausteine vor; danach erfolgt deren Auswahl, Umsetzungsreihenfolge und Anpassung durch alle Schulangehörigen.

Entscheidungen herbeiführen

Entscheidungen je nach Schule in einer mehr oder weniger großen Gruppe so zu treffen, dass sich alle gehört fühlen bei gleichzeitig vorgegebenem Zeitrahmen, erfordert große Achtsamkeit bei Auswahl und Anwendung geeigneter Moderationsmethoden – wir setzen dabei auf den Werkzeugkasten des „Art of Hosting“.

Erfolgreich begleiten

  • Beobachten: als Außenstehende geben wir Feedback, wo dies gewünscht wird
  • Beraten: wie machen's die anderen, nach welchen Konzepten, was sagt die Wissenschaft?
  • Ermutigen: sich auf den Prozess einlassen, Herausforderungen überwinden, Erfolge bewusst machen, Visionen entwickeln
  • Vernetzen: mit gleichgesinnten Schulen, mit Serviceeinrichtungen

Unsere Projekte

Aktuell

Abgeschlossen

  • MOOC-Entwicklung für ESEP (European School Education Platform)
  • transform@school

Unsere Kooperationspartner

  • Logo zentrum polis
  • Logo BMB
  • Logo Stadt Wien
  • Logo PH Wien
  • Logo kPH Wien/NÖ
  • Logo Bündnis 2025
  • Logo mehr demokratie!
  • Logo European Schoolnet

Gehen wir den Weg gemeinsam

Du hast Interesse an demokratischer Schulkulturentwicklung? Du möchtest Demokratiebildung an deiner Schule stärken? Wir freuen uns von dir zu hören.

info@demokratiekultur.at